Boots are made for watching

… sang Nancy Sinatra in den 60er Jahren – und es gilt auch heute noch. Nicht das Teleskop oder das Seeing entscheidet über eine erfolgreiche Beobachtungsnacht, sondern die Kleidung! Der astronomische Laie mag so mythischen Versprechungen, wie 1000x Vergrößerung mit einem Discounterteleskop, Hubblebilder durchs Plastikokular mit demselben Discounterteleskop sein Vertrauen schenken – doch es ist nicht so.

stiefelKalte Füsse, klamme Hände, kalte Nasen, eiskalte Stahltuben, die vor lauter Kälte mit einer feinen, glitzernden Eisschicht überzogen sind – das sind die Herausforderungen eines Hobbyastronomen. Er steht ja nicht im beheizten Wohnzimmer, nein, er muss hinaus, bei Dunkelheit in Wald und Flur, dort wo sich Igel und Hase gute Nacht sagen, da findet man den Hobbyastronom. Am besten dort wo eine laminare Strömung herrscht, wo keine Turbulenzen das so kostbare Bild der teuren und liebgewonnenen Optik stören, da wo möglichst Horizontsicht ist, da wo möglichst keine menschliche Behausung mit Wärme und Licht Behaglichkeit verspricht, da, fern ab der Zivilisation, harrt der Hobbyastronom aus. Wenn ihr euch zu später Stunde auf den langen Weg in die Nacht macht, zieht euch warm an! Egal zu welcher Jahreszeit und egal mit welchem Equipment. Ach ja, was ich noch vergessen habe: Thermoskanne und Kekse nicht vergessen!

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